Neues Bier: Stöttner kommt

Foto: Website Krönner

Wie erwartet: Stöttner kommt. Die Festwirt-Familie Krönner hat sich entschieden. Auf dem nächsten Gäubodenfest wird im Krönnerzelt Stöttner ausgeschenkt.

Es hat lange gedauert, denn „es war eine schwere Entscheidung“, sagt Joschi Krönner. Aber letztlich war die Entscheidung so, wie von Insidern erwartet: Die Privatbrauerei Stöttner aus Pfaffenberg wird Nachfolger von Irlbacher im Krönner.

Die Krönners hatten mit allen Brauereien Gespräche geführt. Wegen der langjährigen guten Beziehungen über Irlbacher hatte sich auch Arco Chancen ausgerechnet. Die Stadtbrauerei Röhrl hatte dem Vernehmen nach ebenfalls eine Chance gesehen, etliche der vor Jahren verlorenen Plätze wieder gut machen zu können. Doch „Stöttner ist familiengeführt“, sagt Joschi Krönner, „das war uns schon wichtig.“

Was für Stöttner sprach

Das dürfte jedoch nicht der einzige Grund für die Entscheidung gewesen sein. Mit Stöttner hat Krönner die Chance, Besucher aus dem klassischen Stöttner-Raum Mallersdorf-Pfaffenberg ans Zelt zu binden. Außerdem wird möglicher Streit mit anderen Festwirten vermieden. Wäre Arco oder Röhrl zum Zug gekommen, hätten die Inhaber der von den Brauereien ausgegebenen Biermarkerl zusätzlich zu den bisherigen Arco- oder Röhrl-Zelten eine Alternative gehabt.

Und es gibt noch einen Vorteil: Mit Stöttner kommt eine Brauerei aufs Fest, die bisher noch gar nicht vertreten war. Für die Medien ist das eine bessere Geschichte als eine alteingesesssene Brauerei, die ein zusätzliches Zelt bekommt. Für Krönner eine ideale Situation für das kommende Jahr, in dem er 30-jähriges Volksfest-Jubiläum feiert.

Für Stöttner bietet der Gang aufs Gäubodenfest ebenfalls neue Chancen. Eine erhöhte Medienpräsenz könnte sich auch in den Getränke-Abholmärkten in und um Straubing positiv auswirken. Eine Rolle für Stöttner dürfte auch gespielt haben, dass mit Kilian Stöttner die junge Stöttner-Generation nach Jahren bei der Münchner Paulaner-Brauerei mit neuen Ideen nach Pfaffenberg zurückkehrt.

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