Stellenabbau: Strama bestätigt

Foto: Engel

Die Strama MPS hat die gestrige Meldung von engel-sr.de heute bestätigt. In einer Pressemitteilung nennt das Unternehmen den Abbau von 135 Stellen „nach aktuellem Stand ausreichend“ und betont, dass das Unternehmen sich „klar zum Standort Straubing“ bekennt. Die betroffenen Mitarbeiter sollen ab dem 1. April in eine Transfergesellschaft wechseln.

Als Hauptgrund für den Stellenabbau nennt Strama einen deutlichen Rückgang der Aufträge im Automotive-Bereich. „Im Zuge der organisatorischen Anpassungen sind bis zu 135 Arbeitsplätze am Standort Straubing betroffen. Das Unternehmen wird diesen Prozess gemeinsam mit dem Betriebsrat möglichst sozialverträglich umsetzen. Betroffene Mitarbeitende erhalten die Möglichkeit, ab dem 1. April in die Transfergesellschaft PMB zu wechseln und werden dort durch Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote aktiv beim Übergang in neue berufliche Perspektiven begleitet.“

Das Unternehmen will den Einbruch seines bisherigen Geschäftsmodells künftig durch neue Segmente ausgleichen. Wachstumspotential sieht Strama vor allem in den Bereichen Medizintechnik, Verteidigung, Luftfahrt und Energietechnik. Der Standort Straubing soll dabei perspektivisch weiterentwickelt werden. „Nach aktuellem Planungsstand wird davon ausgegangen, dass die eingeleiteten Maßnahmen ausreichend sind. Gleichzeitig ist dem Unternehmen bewusst, dass die Rahmenbedingungen weiterhin volatil bleiben und daher ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich ist.“

Die Geschäftsführung erklärt außerdem: „Dieser notwendige Schritt, Arbeitsplätze abzubauen, ist uns sehr schwer gefallen. Wir wissen um die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitenden. Es trifft leider gerade aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen sehr viele junge Menschen, die wir auch in Zukunft gerne bei uns weiter beschäftigt hätten.“

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Strama: 135 Stellen