Eishockey: Pro und Contra

Vor interessantem Schlagabtausch: Erhard Grundl und Johannes Spielbauer.

Das könnte ein rhetorisches Highlight im Straubinger Wahlkampf werden: Der Grüne OB-Kandidat Erhard Grundl fordert den Linke-OB-Kandidaten Johannes Spielbauer zum öffentlichen Streitgespräch, und Spielbauer hat sofort zugesagt. Das Thema: Eishockey und die Unterstützung durch die Kommune. Das Streitgespräch steigt am Dienstag, 24. 02., ab 19.00 Uhr im Cafe Steiningers in der Jakobsgasse.

Grundl ist klarer Befürworter städtischer Unterstützung von Eisstadion und Profisport, Spielbauer ist erklärter Gegner städtischer Investitionen ins Stadion. Das Duell, erklärt Grundl ist „auf 60 Minuten effektive Diskussionszeit“ angesetzt, und: „Selbstverständlich wird es auch zwei Drittelpausen geben.“

„Unterstützung durch die Stadt für Eisstadion/Profieishockey/Eissport in Straubing“ ist der offizielle Titel, und damit ist klar: Es wird eine Grundsatzdiskussion zum kompletten Themenkomplex weit über den jüngsten Stadtratsentscheid zur Kabinensanierung hinaus: Wofür darf eine Stadt Geld ausgeben? Wie wichtig ist Eishockey für diese Stadt? Unterstützt die Stadt Eishockey zu stark oder im Vergleich zu anderen Kommunen vielleicht sogar zu wenig, und hilft es den Kindergärten wirklich weiter, wenn die Stadt ihre Leistung für Eisstadion kürzt? Was kostet Eishockey und was bringt es?

Ursprünglich hatte Grundl beide OB-Kandidaten eingeladen, die zuletzt gegen Geld für die Kabinensanierung gestimmt hatten. Peter Stranninger, SPD, hat jedoch abgesagt. Spielbauers Zusage kam dagegen schnell. Sein Programm für das Stadion: Mehr Pacht von den Tigers, weniger Investitionen ins Stadion, weniger Sponsoring durch die Stadt. Grundl dagegen hält städtische Unterstützung nicht nur für notwendig, sondern auch für einen Mehrwert für die ganze Stadt.

In seiner Einladung spricht Grundl von einem „hoffentlich kurzweiligen Austausch der Argumente“, die interessierte Öffentlichkeit ist am Dienstag ab 19.00 Uhr ins Steiningers eingeladen.

Weiter
Weiter

Was kommt nach dem Flop?