Zenzi sagt: Weinholzner wirds!

Ein Foto für die Ewigkeit: Christoph Weinholzner und die Zenzi

Die Zenzi hat entschieden: Straubings nächster Oberbürgermeister wird Christoph Weinholzner sein! Der Kandidat der Freien Wähler ist am Samstagnachmittag beim Dackelorakel mit c im Seethaler auf Platz Eins gesetzt worden. Die Zenzi hat es dabei richtig spannend gemacht: Erst ein kurzes Ablenkungsmanöver mit dem Gang in die komplett falsche Richtung, dann Umdrehen, Fressnäpfe anvisieren und los: Ran an die Wurst!

Der Seethaler war mit weit über 100 Orakelfreunden voll besetzt, die von Norbert Ziegler eigens zusammengestellte Kapelle Framinosi und der Möpl spielte traumhaft schöne Wirtshausmusik, und selbst mehrere Gesangseinlagen von Wolfgang Engel konnten die gute Laune nicht trüben: nicht die des Publikums, nicht die der unterlegenen Kandidaten und schon gar nicht die gute Laune des Siegers. „Ich habe nie daran gezweifelt“, versicherte Weinholzner unmittelbar nach seinem Triumph, „dass die Zenzi ein 1a-Gespür hat.“

Dass Weinholzner nach der Auseinandersetzung innerhalb der Freien Wähler nun wenigstens von der Zenzi auf Platz Eins gesetzt und damit als Wahlsieger vorausgesagt worden ist, ist auch bei den fünf Mitbewerbern auf große Sympathie gestoßen. Außerdem wird die Zenzi möglicherweise künftig grundsätzlich in der Straubinger Politik mitmischen.

Die Kandidaten: Erhad Grundl, Christoph Weinholzner, Peter Stranninger, Johannes Spielbauer, Markus Pannermayr und Katrin Dengler.

Erhard Grundl, Grüne, erklärte unmittelbar nach dem Entscheid: „Jede Entscheidung, ob zweite Eisfläche oder etwas anderes, sollte künftig nur nach einem Zenzi-Orakel kommen.“ Ähnlich Katrin Dengler, ÖDP: „Ich bin dafür, dass die Zenzi ins Rathaus einzieht.“

Gutes konnte auch Peter Stranninger, SPD, dem Zenzi-Entscheid abgewinnen. Ihm hatte der Aiterhofener Bürgermeister Adalbert Hösl eine Videobotschaft in den Seethaler gesandt und wegen Stranningers Forderung einer Eingemeindung Aiterhofens eine Erstwohnsitz-Bewilligungsprüfung in Aiterhofen in Aussicht gestellt.

Zenzis Entscheid kommentierte Stranninger mit: „Laut Zenzi werd i doch ned OB. Da brauch i mi a um Aiterhofen nimmer kümmern.“

Johannes Spielbauer, Linke, hatte vor dem Entscheid einen EHC-Straubing-Schal überreicht bekommen in der Hoffnung, dass er weiterhin wichtige soziale Projekte unterstützen werde, wenn auch nun nicht als OB: „Wenn nicht OB, dann halt zweiter Bürgermeister“, erklärte Spielbauer grinsend, „des langt mir a.“

Auch Markus Pannermayr hat die Bedeutung des Wahlausgangs sofort erkannt: „Ich bin mir sicher, dass die Zenzi jetzt Ehrenbürgerin von Aiterhofen wird“, erklärte Pannermayr mit Blick auf Stranninger, „weil sich dort viele Leute total entspannen können. Schön, was die Zenzi da gmacht hat.“

Niederbayern TV berichtet am Montagabend. Radio Maximal berichtet ebenfalls.

FraMiNoSi und der Möpl

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Danach das Niederbayern-TV-Interview

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